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Stolperfrei wohnen

Sturzprävention

Je älter man wird, desto mehr lassen Augen, Ohren und Kräfte nach und man wird schneller müde. Die eigenen vier Wände sind häufig weder barrierefrei noch barrierearm ausgebaut. Daraus ergibt sich ein erhöhtes Sturzrisiko. Einige vorbeugende Maßnahmen können helfen, Risikobereiche zu minimieren und Stürze schon im Vorfeld zu vermeiden:

  • Stolperfallen beseitigen
  • für ausreichende Beleuchtung sorgen
  • sichere Orientierung im Wohnumfeld
  • ausreichend Sitzgelegenheiten zum Ausruhen
  • sichere und bequeme Kleidung
  • Hilfsmittel verwenden
  • Gesundheitliche Einschränkungen berücksichtigen: Lassen Sie z. B. regelmäßig prüfen, ob Ihre Sehhilfe oder Ihr Hörgerät noch ausreicht.

Im Falle eines Sturzes

Sollten Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in Ihrer Wohnung stürzen, sollten Sie schnell Hilfe herbeirufen können. Eine naheliegende Maßnahme ist hier die Teilnahme an einem Hausnotrufsystem (siehe unter 'Selbstständig bleiben - aber wie?' )

Wohnraumanpassung

Auch durch bauliche Anpassungsmaßnahmen kann die Lebensqualität erheblich verbessert werden, wenn die Bewegungsfähigkeit aufgrund des Alters oder einer gesundheitlichen Einschränkung nicht mehr im vollen Umfang vorhanden ist. Manchmal hilft auch der Einbau eines Treppenliftes, einen Umzug in eine Erdgeschosswohnung oder in eine Senioreneinrichtung zu vermeiden.

Oft genügen kleine Anpassungsmaßnahmen, um Barrieren im häuslichen Umfeld abzubauen:

Gute Ausleuchtung von Wegen und Gängen, rutschfeste Bodenbeläge, Handläufe an den Wänden, schwellenfreie Zugänge zu Balkon und Terrasse, bodenebene und befahrbare Dusche, Stützgriffe im Badbereich oder nach außen aufschlagende Badtüren.

Über Zuschüsse des Freistaats Bayern zu Anpassungsmaßnahmen nach dem Wohnraumförderungsgesetz informiert Sie die Wohnraumförderung:

Landratsamt Berchtesgadener Land – Wohnraumförderung

Salzburger Straße 64, 83435 Bad Reichenhall
Andreas Berger
08651 773834
Website besuchen
E-Mail senden

Ehrenamtliche Wohnberatung Berchtesgadener Land im Landratsamt

Welche Anpassungsmaßnahmen geeignet sind und welche Zuschüsse im jeweiligen Einzelfall in Frage kommen, dazu beraten umfangreich geschulte ehrenamtliche Wohnberater. Sie erarbeiten gemeinsam mit den Betroffenen einen geeigneten Lösungsvorschlag. Bei Bedarf findet die Beratung im Rahmen eines Hausbesuchs vor Ort statt. Unterstützung für die Durchführung der Maßnahme kann vermittelt werden. Die Wohnberater informieren kostenlos, neutral und unverbindlich, sie unterliegen der Schweigepflicht. Die Projektleiterin im Landratsamt vermittelt den Kontakt zu den ehrenamtlichen Wohnberatern in den Gemeinden.

Projektleiterin der Ehrenamtlichen Wohnberatung Berchtesgadener Land

Caroline Puhlmann
08651 773885
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