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Sterbebegleitung und Vorsorge für den Todesfall

Hospiz

Die ambulante Hospizhilfe hat es sich zur Aufgabe gemacht, schwerstkranke und sterbende Menschen in der letzten Phase ihres Lebens zu begleiten und ihre Angehörigen und Freunde zu unterstützen. Eine ganzheitliche Begleitung, in deren Mittelpunkt immer der Schwerkranke oder Sterbende mit seinen Bedürfnissen steht, ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben und ein menschenwürdiges Sterben zu Hause. Hospiz versteht sich immer als ergänzende Hilfe in einem bereits vorhandenen Hilfesystem von ambulanten und stationären Diensten, von medizinischer Versorgung und spiritueller Begleitung, von familiärer Nähe und nachbarschaftlicher Hilfe.

Weitere Informationen und Ansprechpartner:

Hospizverein Berchtesgadener Land e. V.

08651 7666299
Website besuchen

Netzwerk Hospiz e. V. und gGmbH

Schloßstraße 15 a, 83278 Traunstein
0861 9096120
0861 909612100
Website besuchen
E-Mail senden

24 Stunden erreichbar: Brückenpflegekräfte Traunstein und Berchtesgadener Land

Für den Todesfall

Testament

Mit einem Testament wird sichergestellt, dass bei der Aufteilung des Nachlasses nach den Wünschen des Verstorbenen verfahren wird. Das Testament wird in der Regel beim Amtsgericht oder bei einem Notar hinterlegt. Wenn Sie es dagegen zu Hause aufbewahren, sollten Sie sicherstellen, dass der Aufbewahrungsort den Angehörigen bekannt ist, sodass nach Ihrem Tod auch darauf zurückgegriffen werden kann.

Ohne Kosten können Sie ein eigenhändiges Testament aufsetzen. Dabei muss nicht nur die Unterschrift (mit vollem Vor- und Nachnamen), sondern der gesamte Text handschriftlich und eigenhändig niedergeschrieben werden. Vergessen Sie auch nicht, Ort und Datum anzugeben.

Das öffentliche Testament wird vor einem Notar mündlich erklärt und ist gebührenpflichtig. Der Notar berät Sie zu den Konsequenzen der geplanten Verfügung.

Das Gesetz ermöglicht es Ehegatten, ein gemeinschaftliches Testament, das für den Tod eines jeden Ehegatten gilt, entweder in öffentlicher oder eigenhändiger Form zu verfassen. Es reicht aus, wenn ein Ehegatte das Testament eigenhändig niederschreibt und mit Vor- und Zunamen unterschreibt. Der andere Ehegatte kann dann hierauf erklären, dass das Niedergelegte auch seinem/ihrem Willen entspricht. Auch er/sie muss handschriftlich mit Ort und Datumsangabe unterschreiben.

Bestattungsvorsorge

Im Allgemeinen werden Bestattungsvorsorgeverträge mit Bestattern direkt abgeschlossen. So kann der Bestatter, dem man schon zu Lebzeiten vertraut hat, die Bestattung genau nach individuellem Wunsch gestalten. In solchen Verträgen kann man von der Art der Bestattung (Feuer oder Erde) bis zur Blumendekoration auf dem Sarg alles im Vorhinein festlegen und auch die Finanzierung der Bestattung regeln. Informationen dazu erhalten Sie bei allen Bestattern und im Internet beim

Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.

www.bestatter.de